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Samstag, 3. Oktober 2015

Blogtour zu „Die Jägerin – Die Anfänge“ von Nadja Losbohm



Nachdem ihr ja nun gestern bei Ramona ( http://www.buecherbiene-ramona.de/ ) wart, seid ihr nun bei mir gelandet. Auch bei mir wird es weitgehend um das Buch und die Autorin Nadja Losbohm gehen. Wer nicht mehr oder bisher noch nicht weiß worum es in dem Buch geht, hat die Möglichkeit, sich meine Rezension dazu nochmals durch zu lesen. Ihr findet diese hier => Jägerinnen-Rezension


Mir wurde das Thema „die Entstehung des Buches“ zuteil und dazu habe ich die Autorin ein paar Löcher in den Bauch gefragt. Doch lest einfach selbst einmal, was sie uns zu erzählen hat.


Ich: Als ich die Geschichte von dir las, hatte ich am Anfang das Gefühl, ich befände mich in der Serie ‚Buffy‘. Ein wenig erinnert es schon daran. Hattest du diese Grundidee dabei im Kopf?

Nadja: Ich kenne die Serie, habe sie aber schon eine Weile nicht mehr gesehen. Aber ich hatte sie ganz und gar nicht im Kopf, als ich mit dem Schreiben von „Die Jägerin“ anfing. Erst als jemand in seiner Rezension den Vergleich zog zu „Buffy“, wurde ich daran erinnert. Vielleicht gibt es die ein oder andere Parallele, aber man stellt, glaube ich, auch schnell fest, dass „Die Jägerin“ doch anders ist.


Ich: Wie genau bist du vorgegangen, um deine Charaktere zu entwickeln?

Nadja: Um ehrlich zu sein, habe ich eine ziemlich chaotische Arbeitsweise. Ich lege mir, bevor ich anfange, keinen Plan zurecht. Ich lege einfach los und lasse mich treiben. Die Geschichte und auch die Figuren fingen irgendwann an, ein Eigenleben zu führen, dem ich dann gefolgt bin.


Ich: Wie bist du auf die Idee gekommen von "Die Jägerin", was war deine Inspiration?

Nadja: Da spielten viele verschiedene Dinge eine Rolle, die sich dann zum großen Ganzen 
zusammengefügt haben. Ich wollte einfach eine Geschichte schreiben, die locker ist, die die Menschen zum Träumen, Lachen und vielleicht auch ein bisschen zum Weinen bringt. Zuerst war da der Umstand, dass in meiner Nachbarschaft eine Kirche steht und ich fand, sie müsse eine Rolle in einer Geschichte spielen. Dann tauchte der Mann auf, der mich zu einer der Hauptfiguren aus „Die Jägerin“, Pater Michael, inspiriert hat. Wenig später sagte jemand zu mir, ich sei so ein „Schneewittchen-Typ“, weil ich sehr helle Haut und dunkle Haare habe. Aus dieser Bemerkung ergab sich mitten in der Nacht folgendes: „Schneewittchen und die Angst vor den 7 Zwergen“. Der Name eines Kapitels aus „Die Anfänge“. Dann brachte meine komische Fantasie das alles zusammen und fertig war „Die Jägerin“.


Ich: Gibt es die Handlungsorte wirklich oder sind sie reine Fiktion?

Nadja: Die meisten sind Fiktion. Es wird in der Geschichte ja kein genauer Ortsname genannt, weil das, wovon „Die Jägerin“ berichtet, im Prinzip überall geschehen kann. Aber die Kirche, dem Haupthandlungsort, gibt es tatsächlich.


Ich: Wie viel von dir steckt in den Hauptfiguren drin - haben sie Gemeinsamkeiten mit dir?

Nadja: Pater Michael und ich haben nur sehr wenig bis gar nichts gemeinsam. Ich wünschte aber, ich hätte seine Disziplin. Nun gut, vielleicht teilen wir unsere Liebe zu Büchern. Ada und ich verbindet da schon mehr. Wir sind beide absolut unsportlich, haben denselben Humor und lieben Musik.


Ich: Hattest du von Anfang an geplant, eine fünfteilige Reihe zu schreiben?

Nadja: Das es von „Die Jägerin“ mehr als ein Buch geben sollte, das wusste ich von Anfang an. Aber ursprünglich geplant waren drei oder vier. Aber Geschichten führen manchmal ihr eigenes Leben und tragen dich an Orte, an die du nie gedacht hast. „Die Jägerin“ wollte irgendwie in fünf Bücher gepackt werden und ich werde das Gefühl nicht los, dass sie sogar noch ein sechstes möchte.


Ich: Wie sieht dein Schreiballtag aus?

Nadja: Einen richtigen Schreiballtag gibt es bei mir nicht, da ich einen ganz alltäglichen Brotjob habe, wie sicher viele andere Autoren auch. Das heißt, alles, was mit dem Schreiben zu tun hat, wird hintangestellt. Meistens schreibe ich am Wochenende, am Feierabend oder im Urlaub.


Ich: Brauchtest du irgendwelche Nervennahrung, um hin und wieder runter zu kommen, weil du zu sehr in der Geschichte drinnen gesteckt hast und wenn ja welche?

Nadja: Klar, hat man hin und wieder Momente, wo man sich zu sehr in seiner eigenen Geschichte verrennt und der Kopf raucht. Ich greife dann sehr gern zu Stracciatella-Cappuccino. Da musste schon die ein oder andere Tüte dran glauben. Und eine große Packung Toffifee hilft auch immer ganz hervorragend!


Vielen lieben Dank für diesen tollen Einblick in die Entstehungsgeschichte liebe Nadja und euch wünsche ich weiterhin noch viel Spaß bei dieser Blogtour. Morgen geht es dann zu Bella ( http://www.bellas-life.de/ ) und auch dort werdet ihr wieder viel Informatives finden und lesen. Ach und eh ich dann mal weg bin, denkt daran, am Ende könnt ihr etwas gewinnen, dabei natürlich viel Glück.



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