Das Blümchen wünscht euch allen viel Spaß hier auf ihrem Blog!

Donnerstag, 30. April 2015

Mainbook Tour - Tag 16

Es wird immer spannender und spannender, doch schaut einfach selbst...




Heute erzählt Tanja Bruske wie zu dem frankfurter Verlag kam. Sichert euch auch hier ein Los für das große Gewinnspiel!! ;)


Wie ich zu Mainbook kam – von Tanja Bruske




Dass ich bei Gerd Fischer und seinem Mainbook-Verlag gelandet bin, ist sowohl Zufall als auch Glücksfall für mich. Denn ich freue mich regelmäßig über die unkomplizierte Zusammenarbeit, die unser Verhältnis von Anfang an geprägt hat – noch bevor es zum Verleger-Autoren-Verhältnis wurde. Bevor ich Gerd als Autorin kennenlernen durfte, begegnete ich ihm nämlich als Journalistin.  Und das kam so:


Dass ich „etwas mit Schreiben“ machen will, war mir schon als Kind klar. Schnell stand für mich (und für alle, die mich kannten) fest, dass es Autorin oder Journalistin sein würde.  Auf das zweite, zunächst realistischere Ziel habe ich konkret hingearbeitet, studiert, Praktika absolviert und schließlich bei einer Lokalzeitung volontiert. Dort bekam ich eine Stelle als Redakteurin und durfte mich zu meiner Freude auch immer wieder mit Feuilleton-Themen befassen. Unter anderem gestaltete ich einmal im Jahr zur Frankfurter Buchmesse eine Beilage, die sich mit den Neuerscheinungen lokaler Verlage und Autoren befasste. Wie es der Zufall wollte, hatte mein Chefredakteur einen  Freund. „Stell doch mal Gerds neuen Krimi vor“, schlug er mir vor – und so kam es, dass ich zum ersten Mal mit Gerd Fischer telefonierte. Nachdem  ein Artikel zu seinen Krimis entstanden war, blieben wir in Kontakt und ich berichtete regelmäßig über den Mainbook-Verlag. 


Zu diesem Zeitpunkt war mein Erstling, der Fantasy-Roman „Das ewige Lied“,  bereits erschienen, und ich arbeitete gerade an meinem ersten historischen Krimi.  Aus leidvoller Erfahrung wusste ich, wie schwer es ist, einen Verlag zu finden – bevor „Das ewige Lied“ den Preis als Hessens verheißungsvollstes Manuskript gewonnen hatte und von Radio FFH veröffentlicht worden war, hatte ich bereits mehrere Absagen von großen Verlagen und zahlreiche freudige Zusagen von Druckkostenzuschussverlagen bekommen, die ich dankend abgelehnt hatte.  Deswegen fragte ich Gerd, mit dem ich mich sehr gut verstand, ob er ein paar Seiten meines noch unfertigen Manuskriptes lesen würde. Er tat es  und machte mir Mut – die Geschichte sei gut und hätte Chancen, veröffentlicht zu werden. Allerdings nicht bei ihm. Er beschränke sich in seinem Verlag auf Gegenwartskrimis, mein historischer Mystery-Krimi passe nicht ins Programm. Wenn ich aber irgendwann mal einen Krimi in der Schublade hätte, der in Frankfurt oder Umgebung und in der Gegenwart spiele…


Ich bedankte mich für seine vielen guten Tipps und arbeitete ermutigt weiter. Es dauerte allerdings noch über zwei Jahre, bis das Manuskript fertig war – zwischenzeitlich hatte ich eine kleine Tochter bekommen, was mir nicht gerade viel Zeit zum Schreiben übrig ließ. Als das Buch endlich soweit war, dass ich es in die Freiheit entlassen wollte, machte ich mich auf die Suche nach Verlagen. Kaum hatte ich damit begonnen, flatterte mir ein Newsletter von Mainbook ins E-Mail-Postfach. Und darin entdeckte ich einen Fantasy-Roman. Ich nahm also meinen Mut zusammen und fragte Gerd rotzfrech noch einmal, ob er vielleicht jetzt doch etwas Platz für mich in seinem Programm hätte. Er bat um das vollständige Manuskript. Nicht mal zwei Wochen später schickte er mir einen Verlagsvertrag zu.
Und jetzt ging es richtig los: Wir mailten, telefonierten, diskutierten über den Titel (der sich von „Licht im Nebel“ zu „Leuchte“ wandelte) und über die Gestaltung: Welche Farbe sollte die Schrift haben, welches Bild den Umschlag zieren (dank dem begnadeten Hobbyfotografen Reiner Erdt hatte ich etwa eine Million Motive zur Auswahl), Hochformat oder Quer, umlaufend oder nicht?
Ich weiß inzwischen, dass ein so großes Mitbestimmungsrecht für eine Autorin eine riesengroße Ausnahme im Verlagsgeschäft ist, und ich bin sehr dankbar, dass ich bei Mainbook sein darf – inzwischen auch mit „Das ewige Lied“ und mit der Fortsetzung von Leuchte, die (ich verspreche es!) bald kommt.

Kommentare:

  1. Hallo und guten Tag,

    so heute kommt mal eine Autorin und ihre Werke zu Wort, die ich netterweise kenne. (Mein Buch, der Autorin ist Leuchte)

    Wie das so rüberkommt, ist die mangelte Mitsprache echt ein Problem bei vielen Verlagen, aber "Gott sei Danke " nicht bei Mainbook-Verlag.

    LG und dann bis morgen...Karin...

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    1. Hallöchen Karin,

      danke dir für deinen lieben Worte und ich selbst bin auch bald stolze Besitzerin eines ihrer Bücher (ebenfalls Leuchte) und freue mich schon riesig darauf es lesen zu dürfen.

      Grüßle Ela

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Ich sag schon mal ganz lieb Danke für euren Kommentare.

Grüßle Ela das Sonnenblümchen ☼